Inside Facit Digital – oder: was es heißt, als UX Trainee zu arbeiten

Unter der Rubrik „Inside Facit Digital“ stellen wir in regelmäßigen Abständen Mitarbeiter von Facit Digital vor.

Diesmal steht uns Marion Dirnberger Frage und Antwort.

Sie arbeitet seit Januar 2018 als Trainee für User Experience/Usability Research bei Facit Digital und verrät uns, womit sie sich tagtäglich beschäftigt, was für sie das Besondere an der Arbeit in der UX Forschung ist und welche Usability-Fails für sie gar nicht gehen.

1. Worum geht es in deinem Job? Was sind deine typischen Aufgaben als Trainee?

In meinem Job geht es darum, die Nutzerbedürfnisse und das Nutzerverhalten zu analysieren, um bestmögliche Vorschläge für optimale Nutzerbedingungen zu liefern. Als Trainee unterstütze ich hauptsächlich meine Kollegen bei ihren Projekten. Zuletzt war ich von Anfang bis Ende an einem Projekt beteiligt. Das heißt, ich war für die Rekrutierung der Teilnehmer zuständig, war bei den Interviews dabei, habe bei diesen meist vom Beobachterraum aus das Protokoll geschrieben und auch einzelne Interviews selbst durchgeführt. Zum Schluss habe ich dann noch bei der Auswertung mitgeholfen. Letzte Woche habe ich zudem für ein anderes Projekt ein Highlight-Video erstellt. Dabei sucht man Szenen der einzelnen Interviews heraus, die die Ergebnisse der Tests am besten hervorheben und erstellt daraus ein kurzes Video.

 

2. Was magst du am liebsten an deiner Tätigkeit als Trainee bei Facit Digital?

An der Arbeit bei Facit Digital gefällt mir am besten, dass die Tätigkeiten sehr abwechslungsreich sind. Oft bin ich von Anfang bis Ende an einem Projekt beteiligt und erfahre dadurch, welche Aufgaben dies beinhaltet und was alles dazu gehört. Zum anderen finde ich es toll, dass man immer abwechselnd mit den Kollegen zusammen arbeitet und in verschiedenen Teams ist. Dadurch lernt man auch Vieles über ihre Arbeitsweise und kann sich Einiges von ihnen aneignen.

3. Hättest du dir deinen Alltag so vorgestellt?

Meine Tätigkeiten und Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu. Wichtig ist mir, dass man nicht ausschließlich vor dem Computer sitzt, sondern auch mit Menschen zu tun hat. Diesem Anspruch wird mein Arbeitsalltag gerecht.

4. Wolltest du schon immer UX Consultant werden?

Bis zu meinem dritten Semester hatte ich ehrlich gesagt keine genaue Vorstellung, wohin mich mein Studium eines Tages konkret führen wird. Als ich allerdings erstmals Einblick in meinen späteren Vertiefungsbereich Multimediapsychologie bekommen konnte und in diesem Zusammenhang auch die Gelegenheit hatte, den Arbeitsalltag in einer UX-Agentur kennenzulernen, wusste ich: das will ich nach meinem Studium auch machen.

5. Was hast du davor gemacht?

Bevor ich zu Facit Digital gekommen bin, habe ich Kommunikationspsychologie mit Schwerpunkt Multimediapsychologie in Görlitz studiert. Dabei ging es vor allem um Usability und User Experience. Vor meinem Studium habe ich allerdings etwas komplett anderes gemacht, und zwar eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten.

6. Wie kam es dazu, dass du dich bei Facit Digital beworben hast?

Nach meinem Studium war es mir wichtig, viel praktische Erfahrung zu sammeln und den theoretischen Inhalt meines Studiums auch im Arbeitsalltag anzuwenden. Facit Digital ist auf sämtliche UX-Methoden spezialisiert und ich habe hier die Möglichkeit die Theorie in der Praxis umzusetzen.

7. Worauf freust du dich am meisten, wenn du morgens in die Arbeit kommst?

Ich freue mich auf meine Kollegen.

8. Dein bisheriges Highlight bei Facit Digital?

Mein erstes Highlight bei Facit Digital gab es gleich zu Beginn: die gute Stimmung im Team und das tolle Miteinander. Bereits nach ein paar Wochen hatte ich das Gefühl, schon längere Zeit ein Teil des Teams zu sein.

9. Wieso UX/ Usability Research?

Ich glaube, jeder kennt das Problem, auf einer Website zu sein und nicht das zu finden, wonach man sucht. Oder ein Gerät bedienen zu wollen, aber es funktioniert nicht so wie man denkt. Solche Situationen erlebt man nach wie vor sehr oft im Alltag. Bedienbarkeit und Gebrauchstauglichkeit sind wichtige Aspekte in der digitalen Welt, die leider immer noch zu oft nicht beachtet werden und nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie benötigen. Deshalb will ich dazu beitragen, solche auftretenden Probleme zu lösen oder im besten Fall, gar nicht erst entstehen zu lassen.

10. Quali oder quanti?

Bisher hatte ich hauptsächlich mit qualitativen Themen zu tun. Allerdings finde ich quantitative Projekte auch spannend. Welche der beiden Methoden, oder ob ich überhaupt eine Methode bevorzuge, werde ich wahrscheinlich erst in ein paar Jahren sagen können, wenn ich mich ausführlich mit beiden Varianten beschäftigt habe. Bis dahin will ich aber beide sehr gut beherrschen und anwenden können. Letztendlich kommt es auch darauf an, welche Erkenntnisse man jeweils gewinnen will und dafür eignet sich dementsprechend entweder qualitativ oder quantitativ besser.

11. Welcher UX-Fail bringt dich auf die Palme?

Gute Frage. Am meisten stört es mich, wenn ich zum Beispiel einfach nur eine simple Einstellung an einem Gerät ändern will, und das nicht schaffe, weil ich die entsprechenden Optionen nicht finde. So ging es mir erst kürzlich mit dem Touchscreen im Auto meiner Eltern. Aufgrund der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit, wollte ich die Uhrzeit ändern. Doch ich konnte die entsprechenden Einstellmöglichkeiten nicht finden. Das war ziemlich ärgerlich. Vor allem weil ich für so eine Einstellung nicht gleich das Handbuch herausholen will. Das sollte einfach zu verändern sein. Beziehungsweise erwarte ich bei der ganzen Technik, die solche Touchscreens mittlerweile bieten, eine automatische Anpassung der Uhr an Winter- oder Sommerzeit.

Sie wollen noch mehr über die Arbeit bei Facit Digital erfahren? Lesen Sie hier das Interview mit Florian Völkl, Senior Consultant.

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Theresa Amberger
Theresa Amberger
Als studierte Kommunikationswissenschaftlerin stellt Theresa viele Fragen und geht den Dingen gerne auf den Grund, so auch für die Blog-Reihe „Inside FaDi“. Im UX Consulting bei Facit Digital kann sie diese Leidenschaft mit ihrem Interesse an digitalen Trends und technologischen Neuerungen optimal vereinen.